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die chronik der datenpannen

Alle Datenpannen, die von Britisches Verteidigungsministerium (mit)verusacht worden sind

Armeeangehörige und -bewerber

10.10.2008

Das britische Verteidigungsministerium hat einen weiteren Datenverlust zu verzeichnen: eine tragbare Festplatte mit persönlichen Daten von ca. 100.000 Armeeangehörigen und weiteren rund 600.000 Armeeanwärtern ist in den Räumen des IT-Dienstleisters EDS verschwunden. Auf dem Datenträger waren Adressen, Passnummern, Geburts- und Führerscheindaten sowie in einigen Fällen auch Telefonnummern und Bankverbindungen.

USB-Festplatten aus einem Hochsicherheitstrakt

27.09.2008

Das britische Verteidigungsministerium in London vermeldet drei gestohlene USB-Festplatten aus dem Hochsicherheitstrakt eines Luftwaffenstützpunktes im südwestenglischen Gloucester.

Unklar war zum Zeitpunkt der Pressemitteilung, wie viele Datensätze und welche persönlichen Informationen auf diesen Speichermedien enthalten waren. Am Stützpunkt selber werden die Daten von rund 900.000 aktuellen und ehemaligen Militätangehörigen verwaltet.

Wie im Mai 2009 bekannt wurde, sollen die Festplatten auch Daten über Vorstrafen, finanzielle Verhältnisse, Gesundheitszustand, Drogenmisbrauch, Prostituiertenbesuche und außereheliche Affären von etwa 500 Mitarbeitern enthalten. Es ist zu befürchten, dass dies eine Einladung für ausländische Geheimdienste ist diese Mitarbeiter zu erpressen. Die gesamte Panne betraf etwa 50000 Personen.

Truppenmanöver in der Disko

09.09.2008

Im September 2009 ging der 120. USB-Stick (seit 2004) in der britischen Regierung verloren. Dieses Mal waren Daten von Reisezielen mit exakten Uhrzeiten, Routen und geplanten Unterkünften von 70 Soldaten eines Bataillons in Yorkshire auf dem Speichermedium. Unklar ist zwar wie der Stick verlorengegangen ist, gefunden wurde er jedenfalls in einer Diskothek in Newquay.

Noch mehr Daten weg, beim britischen Militär

22.01.2008

Wie der britische Verteidigungsminister eingestand, sind seit 2005 bereits zwei weitere Laptops beim Militär verschwunden. Auf diesen befanden sich wie beim letzten Fall (19.01.2008) Personaldaten. Diesmal waren 500 Mitarbeiter betroffen.